Einladung zum Workshop: Inklusive politische Teilhabe in der Kommune - Utopie oder machbar?

Liebe Genoss:innen,

liebe Mitglieder der LAG Selbstbestimmte Behindertenpolitik Mecklenburg-Vorpommern,

wir möchten euch zu einem Workshop in Schwerin einladen.
Leitet diese Einladung gern an Interessierte Genoss:innen und/oder Sympathisant:innen weiter.

Inklusive politische Teilhabe in der Kommune - Utopie oder machbar?

Veranstalter:StadtfraktionDIE LINKE. in Schwerinund das kommunalpolitische Forum Mecklenburg-Vorpommern e. V.

Wo:     Altstädtisches Rathaus in Schwerin Am Markt 14

Wann: Samstag, 29. Oktober, 11-16:00 Uhr

Interessant für: Kommunalpolitiker:innen und alle Interessierten am Thema Inklusion und Teilhabe

Trotz großer Bemühungen in den letzten Jahren, die menschenrechtliche Perspektive von Inklusion umzusetzen, gelingt es vielerorts immer noch nicht, eine umfassende politische Beteiligung aller Menschen - unabhängig von ethnischer Zugehörigkeit, Sprache, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung, Armut, Behinderung oder besonderen Lernbedürfnissen in der Kommune zu gewährleisten. Dazu fehlen oftmals barrierefreie, inklusive Strukturen sowohl in den Bereichen Wohnen, Bildung, Arbeit, Gesundheitsversorgung und Mobilität, als auch in den politischen Institutionen und Gremien, Parlamenten, kommunalen Ausschüssen und Verwaltungen.

Der Workshop klärt über die Anforderungen und Voraussetzungen inklusiver Kommunalpolitik auf und verdeutlicht das Nutzen-für-Alle-Prinzip. Er bietet zum einen die Möglichkeit, sich über Erfahrungen aus der eigenen politischen Arbeit - einschließlich Ausgrenzungserfahrungen verschiedener Menschengruppen - auszutauschen. Zum anderen werden Handlungsempfehlungen für die konkrete Arbeit vor Ort erarbeitet. Aufgabenfelder, gemeinsame Themen und Zusammenarbeit der kommunalen Beauftragten (Behinderten-, Integrations-, Frauen- und Senioren- sowie Gleichstellungsbeauftragte) und kommunalen Beiräte werden vorgestellt. Ebenso werden Optionen dargelegt, wie Verwaltungsstrukturen aussehen sollten, um allen Menschen die aktive Beteiligung am politischen Leben zu ermöglichen. Am Beispiel von Anträgen und Anfragen wird die Möglichkeit aufgezeigt, vor Ort konkrete Verbesserungen in der politischen inklusiven Teilhabe zu erreichen.

Referent:innen: 

Margit Glasow (Inklusionsbeauftragte der Partei DIE LINKE, Mitglied im Parteivorstand)

Rolf Kohn (Sprecher Fraktion DIE LINKE./Die PARTEI im Landschaftsverband Westfalen-Lippe, einem höheren Kommunalverband in NRW, Vorstandsmitglied Netzwerk für Leichte Sprache)